Aufruf 2010/2011

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Bundesjugendspiele 2010/2011

Aufruf

Bei den Olympischen Winterspielen sowie den Paralympics in Vancouver haben die deutschen Athletinnen und Athleten sehr erfolgreich abgeschnitten. Diese positive Bilanz lässt sich nicht nur an Medaillen und guten Platzierungen messen. Das gesamte Auftreten der deutschen Olympiamannschaft ist im In- und Ausland als sehr sympathisch wahrgenommen worden.

Dass auch wir gute Gastgeber sein können, haben wir im letzten Jahr unter anderem bei den Weltmeisterschaften in der Leichtathletik in Berlin bewiesen. Die deutsche Bronze-Medaillen-Gewinnerin, Ariane Friedrich, beschrieb die Atmosphäre im Stadion als unglaublich: „So viele Jugendliche, so viele Kinder waren begeistert.“ Besser kann man die hervorragende Stimmung nicht zum Ausdruck bringen.

Wir alle wissen um die Bedeutung von sportlichen Großereignissen. Sie sind wichtige Motivation für die eigene Teilnahme an Wettbewerben in der Schule oder im Sportverein. Mit ihren besonderen Leistungen und der positiven Ausstrahlung vieler Athletinnen und Athleten sind sie Schubkraft für die jeweilige Sportart. Sie lösen oftmals eine Begeisterung aus, die es den Lehrkräften sowie Übungsleiterinnen und Übungsleitern erleichtert, Kinder und Jugendliche zu fördern, aber auch zu fordern.

Die Bundesjugendspiele für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung sind im vergangenen Schuljahr erstmals bundesweit durchgeführt worden. Im Sinne einer gelungenen Integration gilt es, weiterhin verstärkt Öffentlichkeitsarbeit für deren Verbreitung zu leisten.

Vor allem in den letzten Jahren haben die Bundesjugendspiele gravierende Veränderungen erfahren. Wir können mit Stolz sagen, dass die Bundesjugendspiele an Attraktivität gewonnen haben. Wir freuen uns darauf, dass sich auch im Schuljahr 2010/2011 die Schulen mit Begeisterung und Engagement beteiligen.

Berlin, 16. März 2010

Das Kuratorium für die Bundesjugendspiele

Der Präsident

Die Bundesministerin

Der Präsident

der Ständigen Konferenz

für Familie, Senioren,

des Deutschen Olympischen

der Kultusminister der Länder

Frauen und Jugend

Sportbundes

Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle

Dr. Kristina Schröder   

Dr. Thomas Bach