Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesjugendspiele 2015/2016

Aufruf


Die Bundesjugendspiele werden 65 Jahre alt. Dass sie nach ihrem Start 1951 jung und flexibel geblieben sind und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, zeigt nicht nur die Reform des Programms zum 50jährigen Bestehen mit der Erweiterung um die Angebotsformen Wettbewerb und Mehrkampf. Auch durch den komplett überarbeiteten Internetauftritt einschließlich einer neuen App präsentieren sich die Bundesjugendspiele modern und aktuell.

Schülerinnen und Schüler haben auch im Schuljahr 2015/2016 wieder die Gelegenheit, ihr sportliches Talent zu testen und Freude an Bewegung sowie am gemeinsamen Sporttreiben zu entwickeln. Die Bundesjugendspiele sind eine in dieser Form einmalige Gelegenheit, allen jungen Menschen über den Sport positive Werte zu vermitteln. Sie sind für alle Schülerinnen und Schüler eine Chance, durch gemeinsames Erleben und Wettbewerbsstreben die verbindende Kraft von Fairplay, Engagement und Gemeinschaftsgeist zu erfahren.
Im eher spielerischen Wettbewerb, im klassischen Wettkampf und im vielseitigen Mehrkampf können Kinder und Jugendliche erleben, wie viel Freude und Spaß gemeinsame Anstrengung bereiten kann, wie stark Fairness Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu verbinden mag und wie leicht sich bei Sport, Spiel und Bewegung Kontakte zu anderen Menschen knüpfen lassen.
Auch die Erfahrung, wie befriedigend es ist, verbindliche Regeln zu respektieren, ist für ein gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft grundlegend. Wer andere durch unerlaubte Hilfsmittel oder Tricks hintergeht, verlässt das gemeinsame Spielfeld. Der Betrug an anderen ist letztlich auch ein Betrug an sich selbst. Das wird im Sport hautnah erlebbar. Nur wer fair agiert, kann die erzielten Erfolge seiner eigenen Anstrengung und Leistung zuordnen.
Kurzum: Im Sport werden auf spielerische Weise wichtige Lebensregeln erlernt. Das ist eine wichtige Basis nicht nur für diejenigen, die eine Sportkarriere im engeren Sinn anstreben, sondern auch eine zentrale Grundlage für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft insgesamt.

Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass die Bundesjugendspiele nicht mehr ausschließlich in der Form des Wettkampfs wahrgenommen werden. Auch die Angebote „Wettbewerb“ und „Mehrkampf“ werden verstärkt angenommen: spielerisch das eine, noch vielseitiger das andere. Beide haben je nach Begabung und Temperament ihre Berechtigung, so dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler Spaß an den Bundesjugendspielen haben und sich für den Sport begeistern können. Alle drei Angebotsformen gemeinsam ergeben die bunte, vielfältige Palette der Möglichkeiten, sich in sportlicher Bewegung selbst zu erfahren. Jede und jeder ist willkommen: Alle Kinder und Jugendlichen treffen sich bei den Bundesjugendspielen zu einem fröhlichen bewegten Fest.
So rufen wir auch in diesem Jahr wieder alle Schulen und Sportvereine auf, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit an den Bundesjugendspielen 2015/2016 teilzunehmen.


Berlin, den 23. März 2015


Das Kuratorium für die Bundesjugendspiele

 

Die Präsidentin

Die Bundesministerin

Der Präsident

der Ständigen Konferenz

für Familie, Senioren,

des Deutschen Olympischen

der Kultusminister der Länder

Frauen und Jugend

Sportbundes

Brunhild Kurth

 Manuela Schwesig

  Alfons Hörmann

 

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