Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
 
Bundesjugendspiele für das Schuljahr 2019/2020
 
Ein Fest für die Sinne, mit Bewegung und Spaß – und alle machen mit! Die Bundesjugendspiele sind immer noch jung und attraktiv. Mehr noch: Sie haben sich weiterentwickelt und den Bedürfnissen und Erwartungen heutiger Schülergenerationen angepasst: Junge Menschen wollen mitgestalten und ihre eigenen Vorstellungen einbringen. Sie wollen sich engagieren und Verantwortung übernehmen! Die Bundesjugendspiele bieten hierfür eine herausragende Gelegenheit.
Längst sind die Bundesjugendspiele zu Mitmachspielen geworden: nicht nur durch die eigene Teilnahme am sportlichen Wettkampf, sondern auch abseits von den Sportgeräten. Bereits heute packen viele engagierte Schülerinnen und Schüler auch bei der Organisation tatkräftig mit an, etwa durch Hilfestellung bei den Übungen, bei der Ergebnismessung am Wettkampftag oder der Aus-wertung der erzielten Ergebnisse nach den Spielen.
Auch die erfreuliche Ergänzung der Bundesjugendspiele durch das Programm für Kinder und Jugendliche mit Behinderung und damit deren umfassende Einbeziehung bietet Möglichkeiten zum Engagement.
Die Bundesjugendspiele sind für Kinder und Jugendliche eine hervorragende Plattform, die eigene Selbstwirksamkeit zu erfahren, ein Teil von etwas Größerem, ein Teil von Sportdeutschland zu sein. Wir sind überzeugt: Diese Erfahrungen können Leben verändern!
Vielleicht erwächst aus ihnen ein dauerhaftes Engagement in einem Verein – als aktive Sportlerin oder aktiver Sportler oder als „soziales Talent“, zum Beispiel im Rahmen eines Freiwilligendienstes – mit neuen Freundschaften, erweiterten Fertigkeiten und der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Vielleicht werden einige motiviert, eine lizenzierte Ausbildung zu machen und dauerhaft Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Davon profitieren die Vereine gleich doppelt: Neben zunehmend eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Vereinsmitgliedern haben sie im Ergebnis ein Plus an Flexibilität und Kapazität für Übungs- und Betreuungsangebote.
Auch die Schulen gewinnen bei den Mitmachspielen: Vielleicht entwickelt der eine oder die andere Spaß am gemeinsamen Gestalten von Aktivitäten, entdeckt das Talent, anderen als Mentoringpartnerin oder -partner zur Seite zu stehen oder möchte sich zukünftig an einer Arbeitsgemeinschaft beteiligen. Engagierte Schülerinnen und Schüler sind in jedem Fall ein Gewinn für die gesamte Schulgemeinschaft.  
Den größten Mehrwert aber haben die Kinder und Jugendlichen selbst: Bewegung ist ein wichtiger Ausgleich zum alltäglichen Sitzen im Schulunterricht und gleichzeitig ein wichtiger Faktor zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Sie baut Stress ab, schafft Raum für neue Gedanken, fördert Teamgeist, Kreativität und die Konzentrationsfähigkeit. Durch das Wettbewerbsformat der Bundesjugendspiele können Kinder spielerisch verschiedene sportliche Disziplinen ausprobieren und dabei gleichzeitig die Regeln sportlicher Fairness lernen: sich mit Gleichaltrigen zu messen und dabei auch die Leistungen anderer anzuerkennen und zu würdigen.
Die Bundesjugendspiele sind ein fester Termin im sportlichen Schuljahr. Und sie leben vom Mitmachen! In diesem Sinne rufen wir alle Schulen und Sportvereine auf, mit tatkräftiger Einbeziehung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, die Bundesjugendspiele 2019/20 als aktivierendes Gemeinschaftserlebnis zu gestalten.
 
 
Berlin, den 02. Juli 2019
Das Kuratorium für die Bundesjugendspiele
 

Der Präsident

Die Bundesministerin

Der Präsident

der Ständigen Konferenz

für Familie, Senioren,

des Deutschen Olympischen

der Kultusminister der Länder

Frauen und Jugend

Sportbundes

Prof. Dr. R. Alexander Lorz

   Dr. Franziska Giffey 

Alfons Hörmann

 

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Kultusminister Konferenz
Deutsche Sportjugend