A | SPRINT (30 m)

A | SPRINT (30 m)

Material
• Laufbahn, mit Start- und Ziellinie sowie Bahnmarkierungen (z. B. Hütchen oder Pylonen)
• 1 Startklappe und / oder 1 Pfeife
• 2-4 Stoppuhren

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Ordner*in und Starter*in
• 2-4 Helfer*innen: Zeitnahme

Wertung
• Die Zeiten beider Läufe werden addiert.

Kompatibilität zum Deutschen Sportabzeichen
• Der 30 m-Sprint kann für alle 6-9-jährigen Kinder auf das Deutsche Sportabzeichen angerechnet werden.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Bei unterschiedlichen Bedingungen sollen die Kinder nach einem Startkommando schnellstmöglich reagieren, beschleunigen und eine 30 m-Strecke in möglichst kurzer Zeit bewältigen.
• Die Kinder laufen zweimal.
• Die Bedingungen können wie folgt variieren: — verschiedene Bodenverhältnisse: Rasen, Laufbahn usw. — unterschiedliche Startpositionen: z. B. Hochstart, Kauer- oder Dreipunktstart, Start aus der Bauch oder Rückenlage, Starts aus verschiedenen Bewegungsaufgaben und Blickrichtungen heraus, z. B. Laufen auf der Stelle, Schrittwechselsprünge am Ort usw.
• Alle Starts werden ohne den Einsatz eines Startblocks durchgeführt.
• Nach dem Startkommando „Auf die Plätze!“ stellen sich die Kinder in Warteposition an die Startlinie. Bei „Fertig!“ nehmen die Schüler*innen die geforderte Lage bzw. die dem Start vorgeschaltete Bewegungsaufgabe auf der Stelle ein. Das Startsignal erfolgt dann mit Hilfe einer Startklappe oder durch einen Pfiff.

Variationsmöglichkeiten
• Wendesprint (2x 15 m): Sollten die Bundesjugendspiele in einer Sporthalle durchgeführt werden, so kann an Stelle des 30 m-Sprints auch ein Wendesprint durchgeführt werden. Die Kinder laufen dabei auf ihrer Bahn 15 m in die eine Richtung, umlaufen dann eine Wendemarkierung (z. B. ein Hütchen) und laufen dann auf einer Nebenbahn so schnell wie möglich wieder zurück.

B | HINDERNISSPRINT (30 m)

B | HINDERNISSPRINT (30 m)

Material
• 4 Bahnen, mit jeweils 5 Hindernissen
• 20 Hindernisse (z. B. Bananenkartons, Kinder-Hürden, Hütchen mit aufgelegter Stange)
• 1-2 Stoppuhren
• 1 Startklappe und / oder 1 Pfeife

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Ordner*in und Starter*in
• 2-4 Helfer*innen: Zeitnehmer*innen
• 1 Helfer*in: Aufstellen der Hindernisse

Wertung
• Die Laufzeit wird gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen schnellstmöglich reagieren, starten, beschleunigen und die Hindernissprintstrecke bewältigen.

• Auf der Hindernisstrecke stehen 5 „baugleiche“ Hindernisse mit einer maximalen Höhe von 30 cm.

• Der Start erfolgt ohne Startblock aus dem Hochstart.

• Empfehlung: 6 m — 4 m — 4 m — 4 m — 4 m — 8 m (die Abstände können auf den Leistungsstand der Kinder angepasst werden.)

C | WENDESPRINT MIT HINDERNISSEN UND SLALOMLAUF (2x 15 m)

C | WENDESPRINT MIT HINDERNISSEN UND SLALOMLAUF (2x 15 m)

Material
• 2 Bahnen pro Anlage
• Pro Anlage 3 Hindernisse (z. B. Schaumstoffblocks, Kinder-Hürden, Hütchen mit aufgelegter Stange, Bananenkartons)
• Pro Anlage 5 Slalomstangen
• Pro Anlage 1 Hütchen/Markierungsstangen als Wendemarke
• 1 Startklappe und / oder 1 Pfeife

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Starter*in und Ordner*in
• 2 Helfer*innen: Zeitnehmer*innen
• 1 Helfer*in: Aufstellen der Hindernisse / Slalomstangen

Wertung
• Die Laufzeit wird gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen schnellstmöglich reagieren, starten, beschleunigen und sowohl die Hindernis- als auch die Slalomstrecke in bestmöglicher Zeit absolvieren.

• Jedes Kind sprintet innerhalb einer eigenen Bahn über 3 „baugleiche“ und in gleichbleibenden Abständen (4 m Abstand) hintereinander liegende Hindernisse, läuft dann um die Markierungsstangen herum und sprintet ebenfalls auf einer eigenen Bahn um fünf, in gleichen Abständen (2 m Abstand) aufgestellte, Slalomstangen herum zurück.

• Der Start erfolgt dabei aus der Schrittstellung.

• Die Übung sollte entweder auf einer trockenen Rasenfläche oder einer markierten Laufbahn durchgeführt werden.

A | KLEINE SPRÜNGE

A | KLEINE SPRÜNGE

Material
• 15 Fahrradreifen (Plastik- oder Holzreifen müssten in der Halle am Boden z. B. mit Klebeband befestigt werden)
• 2 Markierungen (z. B. Hütchen) zum Umlaufen
• Ggf. Markierungen für die Anordnung der Reifen

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Punktezähler*in
• 1 Helfer*in: Positionierung der Reifen

Wertung
• Maximal 15 Punkte sind erreichbar.
• Für jeden erfolgreich absolvierten Sprung gibt es einen Punkt.
• Die Anzahl der erreichten Punkte des besseren Versuchs wird gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Schüler*innen sollen einen bestimmten Sprungparcours möglichst ohne Reifenberührung bewältigen.

• Die Schüler*innen haben 2 Versuche.

• Mit 15 Fahrradreifen (o. Ä.) wird eine Strecke ausgelegt, welche die Schüler*innen springend bewältigen sollen.

• Korrekt sind Sprünge innerhalb der Reifen, auch Reifenberührungen mit den Füßen sind erlaubt.

• Eine Bodenberührung außerhalb des Reifens gilt als Fehler, ebenso eine falsche Sprungfolge.

• Mögliche Sprungfolgen:
— 1.-5. Reifen beidbeinig; 6.-10. Reifen Schrittsprünge; 1.-15. Reifen einbeinig (entweder li-li-li-li-li oder re-re-re-re-re)

— 1.-5. Reifen einbeinig links; 6.-10. Reifen Schrittsprünge; 11.-15. Reifen einbeinig rechts

Bei Reifen mit einem Durchmesser von 50-70cm werden folgende Abstände von Reifenmittelpunkt zu Reifenmittelpunkt empfohlen:
— Ein- / beidbeinig: 100 cm
— Schrittsprünge: 120 cm

B | HOCH-WEITSPRUNG

B | HOCH-WEITSPRUNG

Material
• 1 Sprunggrube / Niedersprungmatte
• Hütchen als Anlaufbegrenzung
• 1 Höhenorientierer = Hochsprungstange mit Querlatte
• 1 Maßband / Messlatte
• 1 Besen / Rechen

Helfer*innen
• 1 Helferin: Organisation
• 2 Helfer*innen: Einebnen der Sandgrube und Auflegen der Latte

Wertung
• Die höchste übersprungene Höhe geht in die Wertung ein.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen mit einem Bein über einen Höhenorientierer springen.

• Der Hoch-Weitsprung erfolgt über ein Hindernis aus einem frontalen, geradlinigen und auf 5 m begrenzten Anlauf.

• Nach Überquerung der aufgelegten Latte (o. Ä.) erfolgt die beidbeinige Landung im Sand.

• Die Querstange darf nicht fixiert sein, damit sie bei einem zu flachen Sprung herunterfallen kann.

• Gemessen wird der Sprung in die Höhe.

• Empfehlung:
— 1. Klassenstufe ? 30 cm als Einstiegshöhe
Steigerung jeweils um 5 cm
— 2. Klassenstufe ? 40 cm als Einstiegshöhe
Steigerung jeweils um 5 cm
• Die Kinder haben maximal zwei Versuche pro Höhe.

• Bis zum jeweiligen Ausscheiden müssen die Kinder an allen Durchgängen teilnehmen, dabei wird die einmal festgelegte Reihenfolge eingehalten.

• Der geradlinige Anlauf wird durch einen Anlaufkorridor auf den letzten Metern vorgegeben (Hütchen o. Ä. begrenzen den Korridor).

C | ZIELWEITSPRUNG

C | ZIELWEITSPRUNG

Material
• 1 Fahrradreifen
• Absprunghilfe (z. B. weiterer Fahrradreifen, Handtuchrolle, Zeitungsrolle, Rohrisolierung, Klebeband)
• 1 Rechen
• 1 Maßband / Zollstock

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Organisation
• 2 Helfer*innen: Einebnen der Sandgrube und Anordnung der Fahrradreifen

Wertung
• Die weiteste Zone wird gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen ihre Laufgeschwindigkeit dosieren, die Sprunggewandtheit schulen und zunehmend möglichst weit springen.

• Die Kinder beginnen aus einem maximal 10 m langen Anlauf, springen mit einem Fuß vor dem Absprungorientierer ab und landen möglichst beidbeinig parallel in dem Zielbereich (= Fahrradreifen).

• Bei einem Fehlversuch (Verschieben des Hindernisses, Verfehlen des Reifens, Körperberührung des Sandes zwischen Absprungort und Reifen) haben die Kinder einen zweiten Versuch pro Reifen. Misslingt auch der zweite Versuch, scheidet das Kind aus.

• Die Einstiegsweite (Vorderkante Hindernis bis Beginn Fahrradreifen) beträgt:
– In der 1. Klassenstufe: zwischen 50 cm und 1 m, dann weiter im 25 cm-Abstand (Empfehlung).
– In der 2. Klassenstufe: zwischen 1 m und 1,50 m, dann weiter im 25 cm-Abstand (Empfehlung)

D | WEITSPRUNG IN DIE ZONE

Material
• 1 Sprunggrube
• 2 Absprungorientierer (z. B. flacher Schaumstoffblock, Handtuchrolle, Zeitungsrolle, Sprungseil, Klebeband)
• Hütchen o. Ä. zur Begrenzung der Anlauflänge
• 1 Maßband / Messlatte
• 1 Besen / Rechen

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Organisation
• 2 Helfer*innen: Einebnen der Sandgrube und Ablesen der Zonen

Wertung
• Die drei besten Ergebnisse werden addiert.

Kompatibilität zum Deutschen Sportabzeichen
• Der Weitsprung in die Zone aus den BJS kann, mit Anpassungen an die Durchführungsbestimmungen des Deutschen Sportabzeichens, mit dem Weitsprung in die Zone des Deutschen Sportabzeichens aus dem Bereich „Koordination“ kombiniert werden.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen ihre Laufgeschwindigkeit steigern und mit individuell höchstem Tempo möglichst weit springen.

• Die Kinder haben jeweils vier Versuche.

• Die Kinder beginnen aus einem maximal 10 m langen Anlauf, springen mit einem Fuß vor der Absprungmarke / -zone ab und landen möglichst beidbeinig parallel in der Zone.

• Die Zonen sind jeweils, beginnend am Grubenrand, 25 cm breit.

• Der Sprung wird bei Übertreten der Absprungmarke /-zone nicht gewertet.

Empfehlungen für Zonenmarkierungen
• Weitenpunkte-Skala mit nummerierten und laminierten A4-Papieren („Trainingsgeräte selbstgemacht“: www.leichtathletik.de/jugend/praxis-fuer-schule-verein)

• Absperrband / Zauberschnur mit Heringen in der Sandgrube verankern.

• Aufgeschnittene Fahrradreifen als Zonenbegrenzungen mit langen Nägeln in der Sandgrube verankern.

A | WURF IN EIN „FENSTER“

A | WURF IN EIN „FENSTER“

Material
• Abwurflinie vor dem Tor (z. B. Hütchen)
• Zauberschnur zur Fensterbegrenzung im Tor
• Bälle (Tennis-, Schlag-, Flatter-, Kooshbälle)

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Schreiber*in
• 1 Helfer*in: Einsammeln der Bälle

Wertung
• Pro Wurf ins Wurffenster = 1 Punkt
• Pro Wurf über das Wurffenster = 2 Punkte
• Es können maximal 8 Punkte erreicht werden.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen zielgenau in ein vorgegebenes Wurffenster bzw. über das Fenster aus einer vorgegebenen Entfernung werfen.

• Der Wurf (Schlagwurf) erfolgt aus einer Entfernung von 3 m (1. Klassenstufe) bzw. 5 m (2. Klassenstufe) in ein „Fenster“, z. B. Zauberschnur zwischen Pfosten spannen (halbe Höhe des Tores) bzw. über das Fenster hinaus.

• Als „Fenster“ ist die obere Hälfte des Tores anzusehen.

• Alle Kinder haben jeweils vier Versuche.

B | SCHLAGWURF

B | SCHLAGWURF

Material
• Linie als Abgrenzung von Abwurfbereich und Zielfeld
• 1 Zielfeld (15 m breit / 30 m lang)
• Zonenmarkierungen (z. B. Baustellenband und Heringe)
• Punktetafeln (z. B. laminiert)
• Wurfgeräte wie Schlagbälle, Tennis-, Flatter-, Kooshbälle

Helfer*innen
• 2 Helfer*innen: Ansage der erzielten Zonenpunkte und Zurückbeförderung der Wurfgeräte
• 1 Helfer*in: Aufstellen der Mannschaften und Überwachen der Durchführung (u. a. Schlagwurf über Kopf)

Wertung
• Die 3 besten Versuche werden addiert (ein Streichergebnis).

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Aus der Wurfauslage sollen die Kinder per Schlagwurf ein Wurfgerät möglichst weit werfen.

• Die Kinder haben jeweils 4 Würfe.

• Die Kinder werfen einen Schlagball (alternativ: Tennis-, Flatter-, Kooshball o. Ä.) in Richtung der markierten Zonen: Die 2 m breiten Bereiche, beginnend an der Abwurflinie, sind mit Punkten kenntlich gemacht (Zone 1 = 1 Punkt, Zone 2 = 2 Punkte usw.).

• Die Zone, in der das Wurfgerät aufkommt, bestimmt die Anzahl der erreichten Punkte.

• Auch Geräte, die links und rechts des Zielfeldes aufkommen, werden gewertet (Messung in Verlängerung der Zonenlinien).

• Auf Wunsch reicht ein / e Helfer*in das Wurfgerät in die nach hinten ausgestreckte Hand. Das korrekte Greifen des Geräts und der Wurf aus dem langen Arm sollen ermöglicht werden.

• Nach jedem Wurf stellen sich die Kinder hinten an der Reihe an.

• Der Wurf ist ungültig, wenn der Schlagwurf von „unten geworfen“ und / oder die Abwurflinie übertreten wird.

C | BEIDARMIGER STOSS

C | BEIDARMIGER STOSS

Material
• Linie als Abgrenzung von Abstoßbereich und Zielfeld
• 1 Zielfeld (10 m breit / 15 m lang)
• 1 „Gültig-Linie“, die den 1 m-Abstoßbereich begrenzt
• Zonenmarkierungen (z. B. Baustellenband und Heringe)
• Punktetafeln (z. B. laminiert)
• Basket-, Medizinbälle o. Ä.

Helfer*innen
• 2 Helfer*innen: Ansage der erzielten Zonenpunkte und Zurückbeförderung der Wurfgeräte
• 1 Helfer*in: Aufstellen der Mannschaften und Überwachen der korrekten Durchführung

Wertung
• Die 3 besten Versuche werden addiert (ein Streichergebnis).

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Aus der frontalen Stoßauslage sollen die Kinder das Wurfgerät möglichst weit stoßen.

• Die Kinder haben jeweils 4 Stöße.

• Zum Stoßen wird ein 0,5- bis 1-kg-Ball verwendet.

• Die Kinder stoßen frontal mit Blickrichtung Zielfeld. Die Fußzehen zeigen stets nach vorne.

• Die Kinder stoßen das Wurfgerät von der Brust aus beidhändig und aus der parallelen Fußstellung (wahlweise auch Schrittstellung) in Richtung der markierten Zonen: Die 1 m breiten Bereiche, beginnend an der Abstoßlinie, sind mit Punkten kenntlich gemacht (Zone 1 = 1 Punkt, Zone 2 = 2 Punkte usw.).

• Die Zone, in der das Wurfgerät aufkommt, bestimmt die Anzahl der erreichten Punkte. Dabei zählt der dem Kind nächstliegende Abdruck.

• Auch Geräte, die links und rechts des Zielfeldes aufkommen, werden gewertet (Messung in Verlängerung der Zonenlinien).

• Der Stoß ist gültig, wenn die Kinder die Abstoßlinie nicht übertreten und das Zielfeld nicht berühren.

D | DREHWURF

D | DREHWURF

Material
• 1 Abwurflinie
• 1 Zielfeld (15 m breit / 15 m lang)
• 1 Tor (engmaschiges Netz) o. Ä. als Sicherheit, mindestens jedoch eine Sicherheitszone
• 1 „Gültig-Linie“, die den 2 m-Abwurfbereich begrenzt
• Zonenmarkierungen (z. B. Baustellenband und Heringe)
• Punktetafeln (z. B. laminiert)
• Wurfgeräte (Moosgummi-Tennisring, kleine Fahrradreifen [20 Zoll oder kleiner] o. Ä.)

Helfer*innen
• 2 Helfer*innen: Ansage der erzielten Zonenpunkte und Zurückbringen der Wurfgeräte
• 1 Helfer*in: Überwachen der Aufstellung und der korrekten Durchführung

Wertung
• Die 3 besten Versuche werden addiert (ein Streichergebnis).

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Aus der Wurfauslage sollen die Kinder das Wurfgerät möglichst weit werfen.

• Die Kinder haben 4 Würfe.

• Die Kinder werfen das Wurfgerät mit einem Drehwurf in Richtung des Zielfeldes mit den markierten Zonen: Die 1 m breiten Bereiche, beginnend an der Abwurflinie, sind mit Punkten kenntlich gemacht (Zone 1 = 1 Punkt, Zone 2 = 2 Punkte usw.).

• Die Zone, in der das Wurfgerät aufkommt, bestimmt die Punktzahl. Dabei zählt der dem Kind nächst liegende Abdruck.

• Auch Geräte, die neben dem Zielfeld landen, werden gewertet (Messung in Verlängerung der Linien).

• Der Wurf ist gültig, wenn die Kinder die Abwurflinie nicht übertreten und das Zielfeld nicht berühren.

• Die Kinder, die gerade nicht werfen, müssen mit Sicherheitsabstand hinter der Wurfzone auf ihren Einsatz warten.

A | LAUF ÜBER 10 MINUTEN

A | LAUF ÜBER 10 MINUTEN

Material
• Hütchen / Fähnchen zum Markieren der Laufstrecke

Helfer*innen
• 1-2 Helfer*innen: Starter*in und Zeitnehmer*in

Wertung
• geschafft: 3 Punkte
• mehr als 7 Min.: 2 Punkte
• mehr als 5 Min.: 1 Punkt
• unter 5 Min.: 0 Punkte

Kompatibilität zum Deutschen Sportabzeichen
• Der „Lauf über 10 Minuten“ entspricht dem Dauer-/Geländelauf des Deutschen Sportabzeichens in der Kategorie "Ausdauer“

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen über eine Zeit von 10 Minuten ohne Pause laufen, wobei das Laufen als ein schnelles Fortbewegen definiert wird, sodass sich kurzzeitig beide Sohlen vom Boden lösen.

• Der Start erfolgt aus dem Hochstart.

• Der Dauerlauf kann im Stadion- oder Schulgelände durchgeführt werden, wobei die Rundstrecke (ca. 150 m) gut überschaubar und der Untergrund möglichst gut befestigt sein sollte.

B | BIATHLON

B | BIATHLON

Material
• 2 Stoppuhren
• Markierungen für die Laufrunden: Hütchen, Hürden, Flatterband
• 2 x 2 Wurfstationen, z. B. 4 Festzelt-Tische („Untergestell“ für die Ziele), 4 Festzelt-Bänke (Ablage für Wurfgeräte), 12 Wurfziele (Hütchen o. Ä.), 24 Bälle (z. B. Gymnastik-, Jonglier-, Tennis- oder Volleybälle)

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Starter*in
• 1 Helfer*in: Zeitnehmer*in
• 4 Helfer*innen: Wurfstation
• 2 Helfer*innen: Einweisung Strafrunde

Wertung
• Die Zeiten werden miteinander verglichen.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen schnellstmöglich eine Aufgabe bewältigen, bei der Laufausdauer und Wurfgeschick gefragt sind.

• Die Streckenlänge beträgt 2 Runden á ca. 300 m.

• Je zwei Kinder starten gleichzeitig alle 60 Sekunden.

• Die Kinder kommen nach 200 m zur 1. Wurfstation. Wurfstation 2 erreichen die Kinder in Laufrunde 2 nach insgesamt 500 m.

• Empfehlung zu den Wurfstationen:
-Pro Wurfstation haben die Kinder jeweils maximal 5 Versuche um 3 Ziele abzuwerfen.
-Für jedes Ziel, das nach 5 möglichen Würfen „stehen bleibt“, haben die Kinder jeweils 1 kleine Strafrunde von ca. 30 m zu absolvieren.

• Bei den Wurfstationen empfiehlt sich je nach Wurfgerät und Wurfziel ein Abstand von 2 bis 4 m.

• Die Zeit wird festgehalten, sobald die Kinder die Ziellinie überquert haben.

Variationsmöglichkeiten / Empfehlungen
• Bei einer höheren Anzahl von Kindern in der Riege empfiehlt es sich, Startnummern zu vergeben.

• Es empfiehlt sich die schnellen Kinder zuerst laufen zu lassen, um Kollisionen zu vermeiden.

C | TRANSPORTLAUF

C | TRANSPORTLAUF

Material
• Pro Schüler*in ausreichende Anzahl von Gegenständen (Wäscheklammern, Gummiringe, Bierdeckel, etc.)
• Markierungen, um die Runde abzustecken

Helfer*innen
• 1 Helfer+in: Gesamtleiter*in
• 2-4 Helfer*innen: an den Stationen

Wertung
• Die Anzahl der gesammelten Gegenstände wird am Ende gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Kinder sollen innerhalb der festgelegten Laufzeit möglichst viele Gegenstände sammeln und damit eine für die jeweiligen Kinder weitmöglichste Strecke zurücklegen.

• Es wird eine Laufstrecke von ca. 200 m abgesteckt.

• Die Ausgabestationen werden am Startpunkt und bei 100 m aufgestellt.

• Die Kinder laufen die erste Runde ohne Transport. Die Gegenstände werden ab der 2. Runde an die Kinder übergeben.

• Die Laufzeit beträgt 7 Minuten.

• Die Kinder laufen gemeinsam am Startpunkt los. Je nach Anzahl der Kinder, müssen gegebenenfalls mehrere Gruppen gebildet und nacheinander gelaufen werden.

Variationsmöglichkeiten / Empfehlungen
• Wird eine längere Strecke als 200 m gewählt, empfiehlt sich eine dritte bis vierte Transportmittelstation.

D | CROSSLAUF

D | CROSSLAUF

Material
• ausreichend Markierungshilfen (u. a. Hütchen, Absperrband, Hürden)
• geeignete Hindernisse (z. B. Kartons, Kinderhürden)

Helfer*innen
• 1 Helfer*in: Starter*in und Zeitnehmer*in
• 2 Helfer*innen: Bei 2 Runden müssen die Kinder vermerkt werden, welche die 1. Runde geschafft haben.

Wertung
• Die Laufzeit wird gewertet.

Kurzbeschreibung / Organisation
• Ziel: Die Schüler*innen sollen einen Parcours möglichst schnell laufen und sich dabei ihre Kraft bestmöglich einteilen lernen.

• Der Parcours soll dabei unterschiedliche Untergründe (Kunststoff-Hartplatz, Sand, Rasen, Rindenmulch, …) sowie Hindernisse (Treppen, Hügel, Slalomstrecke, …) beinhalten.

• Der Parcours sollte ca. 400-600 m lang sein. Die Rundenlänge sollte so gewählt werden, dass die Kinder die Runde höchstens zweimal durchlaufen müssen.

• Die Organisation des Laufs sollte so erfolgen, dass möglichst viele Schüler*innen zeitgleich an den Start gehen können.

• Der Crosslauf sollte aufgrund der Ausdauerbelastung zum Abschluss des Wettkampftages durchgeführt werden.